Quiet Quitting. Was ist das? Was sind die Ursachen?

Ist Quiet Quitting ein Zeichen schlechter Unternehmensführung? Dienst nach Vorschrift und nur keinen Handschlag mehr. Die “Innere Kündigung” trifft viele Unternehmer wie ein Schlag ins Gesicht:

  • Unzufriedene Beschäftigte beschränken ihre Arbeitsleistung nur noch auf das Nötigste

  • Pünktlich auf die Minute wird Feierabend gemacht

  • Laptop und Handy bleiben aus

  • Zusatzaufgaben werden schlichtweg verweigert

  • Die Motivation ist auf dem Nullpunkt

  • Die Leistung fällt ab

Was im Moment in vielen Unternehmen gerade Schule zu machen scheint, hat oft schwerwiegende Folgen:

  • Terminaufträge können nicht eingehalten werden

  • Kunden beschweren sich über unzureichenden Service

  • Geschäftspartner und Kunden wandern ab

  • Finanzielle Verluste für das Unternehmen

Aber woran liegt es, dass viele Arbeitnehmer die innere Kündigung aussprechen?
Was sozusagen als neuer Trend aus den USA zu uns herübergeschwappt ist, soll als Schuss vor den Bug für die Arbeitgeber gelten. Die Gründe sind vielfältig. Meist aber geht es darum, mehr Freizeit zu haben und Quality Time mit Familie und Freunden zu verbringen, ohne an den Job zu denken.

Doch ist Quiet Quitting auch ein stiller Protest gegen eine schlechte Führung. Hier gibt es sozusagen die rote Karte für den Chef:

  • Schlechte Bezahlung bei immer höheren Anforderungen

  • Keine Wertschätzung

  • Unzumutbare Arbeitsbedingungen

  • Unzureichende Work-Life-Balance

  • Veraltetes Mobiliar und Technik

  • Festgefahrene Unternehmensstrukturen und Hierarchien

Auffällig bei diesem Trend ist, dass es sich bei den Quiet Quittern meist um junge Menschen handelt, die vor allem den Millennials oder der Generation Z angehören. In den sozialen Medien verschaffen sie sich Gehör und bekommen Unterstützung.
Doch auch auf Arbeitgeberseite werden jetzt immer mehr verzweifelte Stimmen laut. Es wird in den Sozialen Netzwerken nach Rat und Hilfe gesucht und die Arbeitgeber hinterfragen ihre Unternehmensstruktur.

Quiet Quitting ist keine Lösung für beide Seiten. Bleibt ein Arbeitnehmer im ungeliebten Job, ändert sich trotz “Dienst nach Vorschrift" nichts am eigentlichen Problem. Eine bessere Strategie ist ein Aufeinander zugehen. Hier muss die Führungskraft den ersten Schritt machen und das Gespräch suchen. Hier können wir unterstützen und die richtigen Tools vermitteln sich dieser Herausforderung schnell und sicher zu stellen.

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Positive Leadership: Der Weg zu einem erfolgreichen und motivierten Team